Katarakt Operationen

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Wenn ein Patient am Grauen Star leidet kann durch eine Katarakt-Operation die Linsentrübung entfernt werden. Bei dieser Operation handelt es sich um eine der häufigsten Operationen der Medizin, die so gut wie immer ambulant durchgeführt wird, so dass der Patient nach wenigen Stunden das Krankenhaus verlassen kann. Oft wird die Anästhesie (Betäubung) nur lokal eingesetzt, aber die Operation kann auch unter Vollnarkose erfolgen.   

Bei der Operation wird an der seitlichen Hornhaut ein circa 2,5mm langer Schnitt gemacht, um so die Kapsel der Linse zu öffnen. Die trübe Linse wird dann durch den Einsatz eines Lasers oder eines Ultraschallgeräts zerbröselt (Phakoemulsifikation) und abgesaugt. Nun wird in den Kapselsack die künstliche, faltbare Linse eingesetzt. Die künstliche Linse wird so ausgewählt, dass auch alle möglichen  Arten der Fehlsichtigkeit durch sie korrigiert werden können. Bei manchen Patienten bietet es sich an beispielsweise Fern- und Nahsichtlinsen (Multifokallinsen) zu implantieren, um so eine Brille dauerhaft zu ersetzten.   

Die Ärzte des AugenCentrums in der Klinik Bethesda sind sehr erfahren und führen jährlich weit über tausend Kataraktoperationen, in den Operationssäle der belegärztliche Abteilung, durch.

Das folgende Video zeigt Ihnen einen schematisierten Ablauf dieser OP.