Netzhaut- & Glaskörper-Chirurgie

Print Friendly, PDF & Email

Im AugenCentrum der Klinik Bethesda bieten wir Ihnen viele unterschiedliche Verfahren an, um Netzhaut und Glaskörper zu behandeln. So können die feuchte oder trockene altersabhängige Makuladegeneration (AMD), Netzhautabhebungenarterielle und venöse Gefäßverschlüsse oder auch Netzhautveränderungen bei Diabetes mellitus behandelt werden. Neben Operationen auf modernstem medizinischem Stand werden auch minimal invasive chirurgische Eingriffen (beispielsweise das IVOM Verfahren) oder Lasertherapien angewandt.  

Die minimalinvasiven und sehr anspruchsvollen Operationen am Hinterabschnitt des Auges werden von Herrn Privatdozent Dr. Maurice Schallenberg sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt. Um viele Netzhauterkrankungen am hinteren Augenpol behandeln zu können, muss zunächst der davor liegende Glaskörper entfernt werden. Die Entfernung dieses Glaskörpers gibt der Operation ihren Namen  die Vitrektomie. Der Glaskörper ist ein Gel, welches den größten Teil des Auges hinter der Iris ausfüllt. Der Glaskörper ist für das Sehen nicht notwendig. Das Fehlen des Glaskörpers ist von Außen und für den Betroffenen nicht zu erkennen. Nach der Entfernung des Glaskörpers kann, je nach Erkrankung, die Netzhaut direkt und spezifisch behandelt werden. In einigen Fällen ist es erforderlich, das Auge am Ende der OP mit Luft, Gas oder Silikonöl als Tamponade zu füllen. Die Tamponade dient dazu, die Netzhaut an die Augeninnenwand anzudrücken. Durch das Gas ist das Sehen zunächst schlecht, vergleichbar etwa mit dem Seheindruck unter Wasser. Meist hat sich das Gas nach 2 Wochen selbständig aufgelöst. Typischerweise ist der Heilungsverlauf bei Vitrektomien länger als bei Katarakt-Operationen. Der Heilungsverlauf dauert 6-8 Wochen. Eine Sehverbesserung kann in einem Zeitraum bis zu einem Jahr eintreten.

Diese Operationen unterliegen strengen Qualitätssicherungsmaßnahmen und Voraussetzungen die in den Verträgen zur ambulanten Netzhaut-Glaskörper-Chirurgie festgelegt sind und deren Verhandlungen unter Führung der Vereinigung operierender Augenärzte Nordrhein e.V. mit ihrem damaligen Vorsitzenden Dr. Hörster ausgehandelt wurden.